Backup

Beim Erstellen eines Datenbank-Backups werden die in der Datenbank befindlichen Bildinformationen in Dateien im IXF-Format geschrieben. Diese Dateien werden in das Backup-Verzeichnis abgelegt, das über den Dialog für Einstellungen festgelegt werden kann. Bevor die IXF-Dateien geschrieben werden erfolgt allerdings zunächst eine Sicherheitsabfrage, damit Sie nicht versehentlich ein altes Backup überschreiben.

Sollten Sie ein Backup, das Sie zuletzt erstellt hatten, neben dem aktuell zu erstellenden zusätzlich benötigen, müssen Sie es zuvor in ein anderes Verzeichnis sichern. Dies ist nötig, denn beim Erstellen des Backups werden alte Dateien ohne weitere Rückfrage überschrieben. Beim Erstellen des Backups macht eine Fortschrittsmeldung auf den erfolgten Fortschritt beim Erstellen des Backups aufmerksam. Das Erstellen eines Datenbank-Backups ist ein Vorgang von wenigen Sekunden. Da ein Abbruch dieser Verarbeitung zu inkonsistenten Backupdaten führen würde, ist es nicht möglich, diesen Vorgang abzubrechen.

Sowohl beim Erstellen der Backupdateien, als auch beim Wiederherstellen eines zuvor gesicherten Backups werden Logdateien geschrieben, die den jeweiligen Prozess dokumentieren (etwa Fehlermeldungen oder Hinweise über erfolgreich abgeschlossene Prozessschritte. Zudem wird beim Erstellen eines Backups u.a. auch festgehalten, mit welcher Programmversion das Backup erzeugt wurde.) Hierbei werden im Backup-Verzeichnis die Datei pixafeImport.txt (Protokoll zur Dokumentation des Wiederherstellens eines Backups) und die Datei pixafeExport.txt (Protokoll zur Dokumentation des Erstellens eines Backups) erzeugt. Bei jedem neuen Vorgang, also beim Erstellen eines Backups, bzw. beim Wiederherstellen, werden die Protokolldateien jeweils um neue Meldungen ergänzt. Sollten die Dateien nicht mehr benötigt werden, können sie auch gelöscht werden.

Bitte beachten Sie: Ein Backup kann grundsätzlich nur von der Programmversion importiert werden, mit der es erstellt wurde. Wenn Sie also beispielsweise pixafe in Version 6.0 verwenden und damit ein Backup erstellen, können Sie dieses Backup auf einem anderen Computer wieder einspielen, sofern dort auch pixafe in der Version 6.0 genutzt wird. Aus diesem Grund müssen erstellte Backups nach einem Versionswechsel erneut erstellt werden. Wenn Sie beispielsweise mit der Version 6.0 ein Backup erstellt haben und dann auf die Version 7.0 upgraden, muss das Backup erneuert werden. Nur dann kann es auch wieder in ein anderes System mit Version 7.0 eingespielt werden. Das Erneuern eines Backups erfolgt einfach durch erneutes Erstellen eines Backups über den Menübefehl oder automatisiert per Batch.

Sollten Sie ein Backup mit einer früheren pixafe Progframmversion erstellt haben, kann dies nicht ohne zusätzliche Arbeitsschritte in die aktuelle Datenbank eingespielt werden. Sie brauchen zunächst pixafe in der Programmversion des Backups (die Version mit der ein Backup erstellt wurde ist in der zugehörigen Datei pixafeImport.txt im Backupbverzeichnis festgehalten). Haben Sie pixafe in der nötigen Programmversion installiert, können Sie das Backup ohne Probleme wieder einspielen. Um die Backupdateien auf den neuesten Stand zu bringen, verwenden Sie nach dem Einspielen eines Backups das jeweils aktuelle Update zur Aktualisierung der Programmversion, um die alte pixafe Programmversion zu aktualisieren (etwa von Version 5.0 auf 6.0). Durch erneutes aufrufen des Menüpunktes Backup-Erstellen, werden auch die Backupdateien auf den neuesten Stand gebracht. Nun kann das so erstellten Backup in alle Systeme mit Version 6.0 eingespielt werden.

Bitte beachten Sie: Eine frühere pixafe Version kann nicht einfach durch Einspielen des jeweiligen Updates erstellt werden, ein Downgrade der Datenbank ist nicht möglich. Darum muss eine frühere pixafe Programmversion durch Neu-Installation mit dem Setup-Programm der gewünschten älteren Programmversion erfolgen. Haben Sie das alte Backup dann in die alte Programmversion eingespielt, kann die Programmbversion aber ohne Probleme mittels Update auf den neuesten Stand gebracht werden.

Sollten Sie das nötige Setup-Programm für die gewünschte pixafe Version nicht mehr besitzen, wenden Sie sich bitte an den pixafe-Support - Sie erhalten dann entweder die gewünschte Setupdatei oder erhalten Unterstützung bei der Konvertierung der alten Backup-Dateien in das jeweils aktuelle Format.

Automatisch Backups erstellen

Mit dem seit Version 6 verfügbaren Werkzeug pixafeBackup.exe können Backups automatisiert erstellt werden.

Aufrufsyntax

Dies kann man entweder per Doppelklick aus dem Windows Explorer oder per Kommandozeile starten. Starten Sie das Werkzeug per Doppelklick, erscheint das Programmfenster:

Hier können Sie wählen, in welches Verzeichnis die Sicherungsdateien geschrieben werden sollen.

Die Aufrufsyntax für die Ausführung aus der Kommandozeile ist: pixafeBackup.exe [Benutzer] [Passwort] [Alternativer Backup Pfad]

Benutzer: Die Kennung des pixafeAdmin
Passwort: Das Passwort des Admins
Alternativer Backup Pfad: Hier kann ein Verzeichnisname angegeben werden, in dem die *.IXF Dateien abgelegt werden sollen.

Alle drei Parameter sind optional, sofern weder Benutzer noch Passwort angegeben wurde, erscheint beim Start der Anwendung ein Autorisierungsdialog, in dem man die beiden Daten eingeben muss. Gibt man auch hier nichts ein, wird der Hauptdialog von pixafeBackup angezeigt.

Wenn kein Alternativer Backup-Pfad angegeben wird, so wird der voreingestellte Pfad verwendet, der mittels pixafe unter Einstellungen/Pfade/Backup-Verzeichnis angegeben wurde.

Wenn das Programm zum automatisierten Backup (Skript-gesteuert) verwendet werden soll, muss man mindestens die ersten beiden Parameter angeben. Dann läuft die Anwendung automatisch durch. Nach Abschluss des Programmlaufes sind die IXF Dateien aktuell in dem Zielverzeichnis abgelegt und können archiviert werden.

Backup auf CD schreiben

Mit Hilfe dieser Funktion werden die Fotos für ein Backup in Verzeichnisse kopiert, die der von Ihnen angegebenen CD-Größe entsprechen. CDs verfügen derzeit über verschiedenen Kapazitäten ( 640MB, 700MB, ...). Sie können aber auch die Speicherkapazität Ihres Streamers angeben und mit dieser Funktion die Daten für die einzelnen Bänder jeweils in eigene Verzeichnisse schreiben.

Für diese Funktion benötigen Sie auf der Festplatte mindestens so viel freien Speicherplatz um die Fotos für ein Speichermedium schreiben zu können. Mit Hilfe eines Dialoges geben Sie die CD an, die in ein Verzeichnis geschrieben werden soll. Dieser Wert muss zwischen 1 und der Anzahl der zu erstellender Backup-CDs liegen. Wie viele CDs für ein komplettes Backup benötigt werden wird im Dialog mit den Datenbank-Infos angezeigt.

Sollten Sie eine zu große Zahl eingeben, erfolgt eine Fehlermeldung, die außerdem noch angibt, wie viele CDs maximal geschrieben werden. Das Kopieren der Bilder in das Backup-Verzeichnis kann einige Zeit dauern, mit ca. 5 Minuten kann man je nach Hardwareausstattung schon rechnen. Nach Abschluss dieses Kopiervorgangs wird je nach erstellter CD-Nummer ein eigenes Unterverzeichnis erstellt. Der Dialog zur Eingabe der zu erstellenden CD-Nummer wird aber nicht geschlossen, sondern kann dazu genutzt werden, die nächste CD in das entsprechende Verzeichnis zu kopieren. Falls Sie nicht genügend freien Speicherplatz auf ihrer Festplatte haben, müssen Sie zuerst den Inhalt für die erste CD auf CD schreiben und erst anschließend mit der nächsten Backup-CD fortfahren.

Backup einspielen

Ein altes Backup überschreibt sämtliche in der Datenbank befindliche Daten. Bevor diese Funktion ausgeführt wird wird darum mit einer Meldung darauf aufmerksam gemacht. Beim Einspielen werden zuerst ALLE TABELLEN GELEERT! Anschließend werden die Daten des Backups in die Datenbanktabellen geschrieben. Nach dem Einspielen eines Datenbank-Backups müssen Sie dafür sorgen, dass die Bilder, die zu den eingespielten Bildinformationen in das Bildverzeichnis kopiert werden.